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Nasenkorrektur (Septorhinoplastik/Rhinoplastik)

Die Nase als Mittelpunkt des Gesichts ist entscheidend für Ihr Aussehen und der Gesichtsharmonie. Erscheint die Nase im Missverhältnis (zu lang/breit/groß) oder nicht mittelständig zum Gesicht entsteht häufig ein Leidensdruck mit dem Wunsch einer operativen Nasenkorrektur: Septorhinoplastik/Rhinoplastik.

Die äußere Nase besteht aus einem knöchernen (Nasenbein) und einem knorpeligen (Dreiecksknorpel, Flügelknorpel) Anteil. Abhängig von der Größe und Stellung dieser Strukturen ergeben sich typische Formveränderungen der Nase.

  • Schiefnase: Dabei handelt es sich um eine Schiefstellung der Nase (Abweichung von der Gesichtsmedianlinie).
  • Höckernase: Typischerweise ist hier der knöcherne und knorpelige Anteil des Nasenrückens zu kräftig ausgebildet.
  • Breitnase: Sowohl das Nasenbein als auch der knorpelige Anteil der Nase ist zu breit ausgebildet, mit dem Resultat eines breiten Nasenbeins und einer plumpen Nasenspitze.
  • Sattelnase: Der Nasenrücken weist eine Einsattelung auf mit dem Resultat eines übertriebenen Schwungs des Nasenrückens.
  • Langnase: Sowohl der Bereich des Nasenbeins als auch die Nasenspitze ist zu lang und zu groß ausgebildet.
  • Nasenspitzendeformität: Abhängig von der Form und Stellung des Nasenflügelknorpels, der Nasen- Scheidewand, der Spina nasalis kann die Nasenspitze zu breit, zu schmal, hängend, asymmetrisch oder übertrieben lang wirken.
  • kombinierte Nasendeformität: entsprechend der Veränderung modifizierte OP-Strategie.

Aufgrund dieser vielfältigen Möglichkeiten ist eine erfolgreiche Korrektur der Nase nur möglich, wenn vor dem Eingriff eine genaue Untersuchung und Diagnostik durchgeführt wird, dabei werden die aktuellen Formveränderungen Ihrer Nase abgeklärt und Ihnen die notwendigen operativen Schritte bei einem ausführlichen persönlichen Gespräch erklärt.

Das mögliche operative Ergebnis kann anhand einer Fotosimulation dargestellt werden.

Abhängig von den oben genannten Veränderungen der Strukturen müssen dieselben freipräpariert und dargestellt werden. In der Regel erfolgt die Operation über eine innere Schnittführung ohne äußeren Zugang (geschlossene Technik).

Anschließend erfolgt die entsprechende Modellierung, Mobilisierung, Reduzierung oder Augmentierung. Zeitgleich kann bei Bedarf auch die funktionelle Korrektur der Nasenstrukturen (Nasenscheidewand, Nasenklappe, Naseneingang) erfolgen.

Die Operation erfolgt in der Regel in Vollnarkose (Intubationsnarkose).

Eine Nasentamponade für 1- 2 Tage, sowie eine Thermoplastschiene für ca. 10 Tage sind anschließend erforderlich.

Der stationäre Aufenthalt beträgt 1-2 Nächte.

Die Operation erfolgt in der Gärtner-Klinik.

 

Tinnitus Nasen- und Nasennebenhöhlen-Beschwerden

 

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