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Plastisch rekonstruktive und ästhetische Chirurgie:

Ohrmuschelkorrektur (Anthelixplastik):

In der Regel sind abstehende Ohrmuscheln (Apostasis otum) Folgen einer angeborenen Verformung der Ohrknorpel oder einer asymmetrischen Entwicklung gewisser Knorpelanteile. Durch die Operation wird die Stellung und Form normalisiert. Dabei wird der Ohrmuschelknorpel durch einen Hautschnitt an der Rückseite der Ohrmuschel dargestellt und entsprechend geformt, modelliert und positioniert (Conchareduktion, Concharotation). Dabei steht ein möglichst optimales Operationsergebnis im Fokus unseres Bemühens. Der Eingriff bei Kindern sollte nicht weit vor dem sechsten Lebensjahr (ideal: kurz vor der Einschulung) erfolgen. Beide Eltern müssen die Entscheidung zur Operation treffen, zusätzlich muss das Kind aufgrund seines störenden Aussehens den dringenden Wunsch zur Korrektur äußern.

Die Operation erfolgt beim Kind in Vollnarkose, beim Erwachsenen in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie, Stand by). Nach dem Eingriff sollte für 14 Tage ein schützendes Stirnband getragen werden.

Tumorentfernungen mit Defektdeckungen im Gesicht/Ohrmuschel/Hals:

Hauttumore oben genannter Regionen entfernen wir in der Regel in Lokalanästhesie. Diese werden unter Beachtung der natürlichen Hautspannungslinien (Relaxed Skin Tension Lines) mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand entfernt und mikroskopisch (histopathologisch) vom Pathologen untersucht, um die Art des Tumors festzustellen und die Schnittgrenzen zu beurteilen.

Dabei überwiegen deutlich die gutartigen Hauttumoren wie Fibrom, Keratom, Atherom und Hyperkeratosen; während das Basaliom neben dem Spinaliom als häufigster bösartiger Tumor vorkommt.

Der entstandene Hautdefekt wird abhängig von der Größe unmittelbar oder mittels so genannter Nahlappentechnik oder freier Hauttransplantation verschlossen, um ein optimales kosmetisches Ergebnis zu erzielen.

Korrekturen von Hautnarben:

Narben entstehen nach Verletzungen der Haut und weisen verschiedene Eigenschaften auf wie: Größe und Form, Farbunterschiede zur umgebenden Haut, Unregelmäßigkeiten der Konturen, Verhärtungen. Die entsprechende Korrektur erfordert deshalb viel Erfahrung und Können. Dazu stehen uns verschiedene Techniken und Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Entfernung der Narbe und Erneuerung des Hautdefektes mittels mikrochirurgischer Schnitttechnik, gegebenenfalls Nahlappenplastik unter Berücksichtigung der natürlichen Hautspannungslinien (RSTL).
  • Unterfütterung mit Eigengewebe
  • Abtragen in Form von Polieren/Schleifen
  • Injektionen von cortisonhaltigen Medikamenten um die Entzündungsreaktion zu minimieren

In den meisten Fällen kann der Eingriff in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

Entscheidend für den Therapieerfolg ist häufig ein anschließender Druckverband um die heilende Wunde ruhigzustellen und eine erneute Narbenbildung zu vermeiden.

Ober-Lidplastik (Blepharoplastik):

Bei einer Lidplastik wird überflüssige Haut an den Lidern zusammen mit vorgewölbtem Unterhautfettgewebe entfernt. Die Schnittführung verläuft entlang der natürlichen Lidfalte und wird mit sehr feinen Nähten verschlossen.

Die Operation wird in der Regel in Lokalanästhesie /Stand by (Sedierung) ambulant durchgeführt. Postoperativ sollten Sie nicht selbst Autofahren, den Kopf erhöht lagern und die Augenpartie kühlen.

In der Regel werden die Fäden nach ca. 1 Woche entfernt.

 

Nasen- und Nasennebenhöhlen-Beschwerden Ohrchirurgie

 

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