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Schwerhörigkeit

Unter Schwerhörigkeit (Hypakusis) versteht man eine Einschränkung des Hörvermögens von einer geringgradigen Schwerhörigkeit, nicht therapiebedürftigen Störung bis zur Gehörlosigkeit bzw. Taubheit (Surditas).

In unserer Praxis stehen umfassende klinische und apparative Möglichkeiten zur Diagnose nach modernsten medizinischen Standards zur Verfügung.

Unser Ziel ist es, Ihnen neben einer gründlichen Abklärung von Ursache und Schweregrad der Hörstörung die entsprechende, leitlinienorientierte individuelle Therapie anzubieten.

Wir nehmen uns Zeit für ein ausführliches persönliches Gespräch zur Erhebung einer sorgfältigen Anamnese (Krankheitsgeschichte).

Standarduntersuchungen sind unter anderem die

  • Ohrmikroskopie zum Ausschluss von Erkrankungen des Gehörganges, des Trommelfells und des Mittelohres (z. B. Gehörgangsexostosen, Trommelfellperforation, akute/chronische Mittelohrentzündungen, Sero- /Mucotympanon, Cholesteatom)
  • Gehörtests wie
    • Reintonaudiogramm zeigt das Ausmaß einer Hörstörung und unterscheidet zwischen Schallleitungsschwerhörigkeit (Mittelohr mit Trommelfell und Gehörknöchelchen) und einer Schallempfindungsschwerhörigkeit (Innenohr, Hörnerv, Gehirnbahnen)
    • Sprachaudiogramm testet das Sprachverständnis für Wörter und Zahlen
    • überschwelligen Hörtests unterscheiden Hörstörungen am Innenohr (Cortiorgan) am Hörnerven bzw. an den Gehirnbahnen .
    • otoakustische Emissionen (OAES) dienen zur Früherkennung von Hörstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern und prüft die Funktion der äußeren Haarzellen im Innenohr, auch bei Erwachsenen.
    • Impedanzaudiometrie ist die Messung der Trommelfellschwingung (Mittelohrbelüftung) und der Reflexe des Mittelohrmuskels (Stapediusreflex) z. B. bei Paukenerguss, Trommelfellnarben, Versteifung/Unterbrechung der Gehörknöchelchenkette, Otosklerose
    • Hirstammpotenzial-Messung (BERA) dient zur Feststellung einer Störung im Bereich des Hörnervs (retrocochleäre Schwerhörigkeit, Akustikusneurinom)

Je nach Ursache, Grad und Art einer Hörstörung bieten wir nach einer genauen individualisierten Diagnostik entsprechende Therapiemöglichkeiten an, die den aktuellsten medizinischen Standards entsprechen, wie eine gezielte medikamentöse Behandlung (z. B. Injektionen, Infusionen), die individuelle Hörgeräteversorgung sowie Operationen (z. B. Gehörgangsoperationen, Paukendrainage, Trommelfellverschlussplastiken, Tympanoplastik, sanierende Mittelohroperationen bei Cholesteatom, Stapeschirurgie).
Schnarchen Schwindel

 

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